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Freitag, den 20. Januar 2012 um 01:30 Uhr

Wir sind verzweifelt… Lago und Fuega wurden gestohlen!

 

Im Augenblick geschehen Dinge in unserem Refugio, die wir nicht nachvollziehen können.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass bei der morgendlichen Zählung plötzlich zwei Ohren mehr

Auftauchen, als üblich. Dann hat wieder einmal ein „freundlicher“ Spanier seinen Hund über

den zwei Meter hohen Zaun entsorgt… das allein  ist schon schlimm genug, gerade auch, weil

Eva  und Nuria wirklich jeden Hund ohne Vorwurf nehmen.

 

Aber das nun Hunde aus dem Refugio verschwinden, dass macht uns traurig und wütend!

Der Zaun ist intakt, alle Ausgänge gut gesichert…die Mauern sind nicht einfach zu überwinden, zumal sie im Bereich der Mastins liegen und dort wird sich wohl kein Fremder

Hintrauen.

 

Aber Fuega ist verschwunden!

 

Wir bemerkten es bei der Ankunft unserer letzten Tour… normalerweise ist Fuega immer die

Erste, die uns begrüßt und dann auch nicht mehr von unserer Seite weicht. Aber die stürmische Begrüßung, der sie ihren Namen verdankt, blieb aus.

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Wir riefen nach ihr, suchten sofort das ganze Gelände ab, in Sorge, dass sie sich vielleicht krank oder verletzt irgendwo versteckt hatte…aber ohne Erfolg!

Natürlich kontrollierten wir gemeinsam den Zaun, die Tore und jede Möglichkeit, aber wir fanden nichts…

 

Irgendwann gaben wir die Suche traurig auf.

 

Und nun ist auch unser lieber Schatz Lago verschwunden. Auf dem gleichen Weg, ohne Spuren, ohne einen Hinweise, wie er aus dem Refugio kommen konnte.

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Inzwischen gibt es nur eine einzige Erklärung für das Verschwinden unserer Hunde:

Wir vermuten, dass es noch alte Schlüssel gibt, die eventuell Angestellten der ehemaligen Bar ausgehändigt wurden und nie zurückkamen.

Nun werden wir, zum Schutze unserer Tiere, neue Schlösser einbauen lassen. Sicherheitsschlösser werden nötig sein…

Leider hilft das Fuega und Lago nicht mehr…Wir hoffen so sehr, dass wir sie irgendwie finden…

 


 
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Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 19:49 Uhr

(Keine) schöne Bildergeschichte….

 

 

Dienstagnachmittag am Refugio… als Eva zum Tierarzt fahren will, steht neben ihrem Auto eine zugeschnürte Papptüte.

 

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Erst beachtet sie die Tüte nicht, weil sie denkt, jemand hat Abfall rausgetragen und dort abgestellt. Dann kommt Evas Vater Felix dazu… er sieht, dass die Tüte sich bewegt und ruft

Eva zurück. Ein Riss ist im Papier…

Luiz kommt dazu, er ist der Volontär und hilft im Refugio. Alle sind vorsichtig, denn vor einiger Zeit hat man eine Schlange ins Refugio gesetzt, die beinah unsere Nuria erwischt hätte.

Aber Luiz öffnet die Tüte ein bisschen…

 

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Eine kleine Hundenase erscheint

 

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Ängstliche Augen schauen zu den Menschen auf

 

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Ein Welpe, ein kleiner Jagdhund, ist einfach in einer Papiertüte vor dem Refugio abgestellt worden. Unsere Partner waren im Gebäude, sie hätten den Kleinen ohne Vorwürfe, ohne Kosten, ohne Nachfrage übernommen. Aber der Besitzer war zu feige, sich zu erkennen zu geben. Ob er wusste, dass das nicht richtig ist?

 

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Der kleine Hund hat nun den Namen Gaudi bekommen und darf vorerst bei Evas Eltern im Haus bleiben, bis er groß und stark genug ist, im Refugio zu Recht zu kommen… ein kleiner Kerl, voller Angst, gerade einmal zwei Monate alt…

 

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Was wäre aus ihm geworden, wenn Felix ihn nicht entdeckt hätte????


 
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Sonntag, den 04. Dezember 2011 um 19:33 Uhr

Die täglichen Aufgaben der Tierschützer in Spanien

 

  

So beginnt ein Tag in Tomelloso…

 

Es ist gerade einmal kurz nach neun Uhr in der Früh, als Evas Telefon klingelt. Ein junge

Dame ist dran, sie scheint ein wenig aufgeregt. Sie arbeitet in einem großen Supermarkt und hat gerade vor der Tür einen kleinen Hund gefunden. Er ist ängstlich berichtet sie und bitte Eva zu kommen.

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Natürlich ist diese nur wenige Minuten später vor Ort und nähert sich vorsichtig dem hübschen kleinen Kerl. Vorsichtig, weil er versucht auszuweichen… aber er läuft nicht weg!

 

Erst als Eva ganz nah an ihn herankommt, sieht sie, warum er nicht versucht zu flüchten.

Ein dünnes weißes Band ist um seinen Hals gewickelt. Das andere Ende hat man an einem Mülleimer festgemacht…

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Der Kleine hat Angst, aber er lässt zu, dass Eva ihn anfasst. Weil sie noch nicht sehen kann, wie fest sich die Schnur um den Hals des Hundes zugezogen hat, muss sie behutsam sein.

 

Als sie ihn schließlich auf den Arm nehmen kann, stellt sie fest, dass das Band zwar sehr eng um den Hals liegt, aber nich eingewachsen ist, oder Verletzungen verursacht hat. Sein dichtes Fell hat ihn geschützt.

 

Frederico, so heißt er inzwischen, ist noch verwirrt, wahrscheinlich hat er die ganze Nacht dort verbracht, allein und verängstigt. Aber auf Evas Arm fühlt er sich wohl…

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Nun braucht er nur noch eine Familie, die ihm ein neues Zuhause geben möchte und ihn nicht wieder gehen lässt…

 

Frederico steht auf der HP unter „Zuhause gesucht – Andere Rassen- Rüden“ >>>Klick