Wie helfen in Tomelloso

 

Die private Auffangstation  von Tomelloso ist das, was die Spanier ein Refugio nennen.

 

Sie wird von drei spanischen Frauen aus der Stadt Tomelloso geführt und finanziert. Allein finanziert, das heißt, dass es keine Unterstützung gibt, weder von der Stadt, noch durch eine staatliche Förderung. Der Grund dafür ist die städtische Perrera, die es in Tomelloso gibt. Der Unterschied zwischen Perrera  und Refugio (oder auch Protectora) ist der, dass in der Perrera nach einer Frist von 21 Tagen der Hund getötet werden darf. Diese 21 Tage lässt dem Halter die Chance „seinen“ Hund abzuholen, wenn er dort gelandet ist. Wir müssen nicht darauf hinweisen, dass eine Abholung so gut wie nie vorkommt. Ganz im Gegenteil, häufig werden die Hunde dort auch einfach an die Tür gebunden.

EVA    NURIA6

Das Refugio hat eine andere Funktion. Dort werden die Hunde aufgenommen, medizinisch versorgt, gefüttert und auf darauf vorbereitet, ein neues Zuhause zu finden. Das heißt, sie werden vor der Abgabe kastriert (soweit dies altersmäßig möglich ist), geimpft, gechipt und auf Mittelmeerkrankheiten untersucht. Natürlich ist dies ein Aufwand, der auch finanziell getragen werden  muss. Die drei Tierschützerinnen MariCarmen, Eva und Nuria sind also auf Hilfe angewiesen. Diese Hilfe möchten wir ihnen nun zugute kommen lassen.

M.CARMEN

Bisher war der Verein ASPA-friends Germany vor Ort, hat Hunde vermittelt und auch finanziell unterstützt. Da ASPA aber in erster Linie die Protectora in Socuellamos als ihr Hauptanliegen betreut, bot es sich an, für Tomelloso einen eigenen Partner zu finden. Einige der Vereins- mitglieder habe bereits über ASPA seit längerem einen sehr intensiven persönlichen Kontakt zu den Tierschützerinnen in Tomelloso aufgebaut und so kam es zu dem Entschluss, „Galgos de la Luz“ zu gründen.

 

Wir danken der ersten Vorsitzenden von ASPA, die uns so freundlich dabei unterstützt hat.